Zu Beginn der 1870er-Jahre bezeugte Saint-Saëns eine besondere Vorliebe für das Violoncello. Seine erste Cellosonate beendete er im Dezember 1872 im unmittelbaren Anschluss an sein erstes Cellokonzert (siehe HN 711). Nicht nur durch die Tonart c-moll sondern vor allem durch seine packende Dramatik erinnert das Werk stark an Beethoven. Die Ausnahmestellung der anspruchsvollen teilweise hochvirtuosen Sonate wurde von Publikum und Kritik bald erkannt so dass sie schnell Eingang ins Konzertrepertoire fand. Unsere Urtextausgabe berücksichtigt erstmals alle überlieferten Quellen. Für die Bezeichnung von Klavier- und Cellopart konnten Pascal Rogé und David Geringas gewonnen werden.

Saint-Saëns: Violoncellosonate Nr. 1 c-moll op. 32

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    • Herausgeber:  Peter Jost
    • Fingersatz:  David Geringas
    • Verlag: G. Henle Verlag (HN1057)
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