Die sechs Suiten bilden ein gleichrangiges Gegenstück zu seinen sechs Sonaten und Partiten für Violine solo - im 18. Jahrhundert wurden sie sogar auf dem Klavier gespielt! Sie sind in einer älteren und einer jüngeren Fassung überliefert. Die Neuausgabe räumt aufgrund einer wissenschaftlichen Neubewertung der Quellen den jüngeren Abschriften deutlich höheres Gewicht als bislang ein. Sie spiegeln allem Anschein nach Johann Sebastian Bachs Intentionen, gerade auch hinsichtlich der problematischen Bogensetzung, deutlicher wider als die Quellen zur älteren Fassung. 

 

Durch Neuerkenntnisse zur Überlieferung gelang Leisinger eine Neubewertung der Quellen, die die Gestaltung des Notentextes und die damit verbundene heikle Bogensetzung nicht unberührt ließ. Sie begründete eine stärkere Emanzipation von der bisher stets als Hauptquelle herangezogenen, in der Artikulation aber sehr unzuverlässigen Abschrift Anna Magdalena Bachs und kam so zu überzeugenderen Lösungen.

Johann Sebastian Bach: Suiten für Violoncello solo BWV 1007–1012

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