Fauré komponierte die Elégie für Violoncello und Klavier 1880, möglicherweise als Teil einer Sonate, die nie fertiggestellt wurde. Der Erfolg der Uraufführung 1883 war so groß, dass Fauré das Stück 1895 orchestrierte und 1901 mit Pablo Casals in der Orchesterfassung aufführte.

Die Sicilienne, die als Teil einer Bühnenmusik für Molières Le Bourgeois gentilhomme komponiert, dann aber in das Werk Pelléas et Mélisande aufgenommen wurde, stammt in ihrer Fassung für Violoncello von Fauré selbst.

Cellisten werden in beiden Stücken feststellen, wie akribisch Fauré die Phrasierung im Hinblick auf die Bogenführung setzt; dieser Zusammenhang war aufgrund der Ungenauigkeit der früheren Ausgaben bislang nicht ersichtlich.

Fauré: Elégie op. 24 und Sicilienne op. 78

Artikelnummer: EP7385
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